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Eine Gegenüberstellung von Verständlichkeitshelfern
und Verständlichkeitskillern. Vergleichen Sie dazu auch den Beitrag Missverstehen. |
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Vorurteile ausklammern. Frisch: "Der Versuch, sich mitzuteilen gelingt nur mit dem Wohlwollen der Anderen". |
Voreingenommenheit Stört die Informationsaufnahme. |
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Prägnante Kürze Bei kurzen Beiträgen hört der Andere besser zu. Erleichtert, Wesentliches vom Unwesentlichen zu trennen. |
Langathmiges "Reden ohne Ende" Ermüdet. Der Zuhörer schaltet bei ausufernden Darstellungen ab. Bei Argumentationsketten besteht die zusätzliche Gefahr, dass der Partner nur das schwächste Argument auswählt. |
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Bildhafte Sprache Wer mit Worten konkrete Äusserungen veranschaulichen kann, bewirkt, dass der Zuhörer mit den "Ohren sieht". Visualiseren mit Worten, Reden in "Denkbildern". |
Abstrakte Aussagen, vage Äusserungen. Der Partner kann sich darunter nichts vorstellen. |
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Beispiele, Erzählungen, Gleichnisse oder Vergleiche |
Trockene Abhandlungen |
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Angemessenes Tempo Der Inhalt kann aufgenommen und verdaut werden. |
Zu schnelles Sprechen Führt zu bewusstem Überhören. Das "Abschalten" ist nicht nur verständlich, sondern wird zum notwendigen Schutzmechanismus. |
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Deutliches Reden Sauber artikulierte Worte werden eindeutiger aufgenommen. Treffende Begriffe verdeutlichen den Inhalt. |
Unverständliches Reden Schlechte Artikulation oder Mehrdeutigkeit führten zu Missverstehen. Unpräzise Begriffe könnten vom Partner emotional negativ belegt sein. |
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Visualisieren Schautafeln, Demonstrationen, Piktogramme, Mentalexperimente, Modelle. |
Verzicht auf Veranschaulichungen |
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Richtige Dosierung z.B. 5 Linien pro Dia, 8 Linien pro Folie, wenig Striche in Diagrammen. |
Veranschaulichungslawine. Folienlawine, Papierflut. |
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Lautstärke angemessen |
Zu leises Reden Beispiel: Vor sich hinmurmeln. Entfernt sitzende Zuhörer werden vernachlässigt. |
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Variation Stimmklang, Modulation muss mit Inhalt übereinstimmen. Stimme beeinflusst Stimmung. |
Monotonie Tötet Aufmerksamkeit, schläfert Publikum ein. |
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Betonung Durch Betonung kann beim Sprechen der Sinn der Aussage präzisiert werden. |
Gleichförmigkeit Fehlen der Interpretation, im Extremfall "paradoxe" Betonung. |
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Sinnvolle Pausen Denkpausen dienen als Verdauungsphase sowie als Vordenkphase des Redners. |
Atemloses Reden |
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Blickkontakt Brücke zum "Du". Fördert die Konzentration. Verrät Partner, wie ehrlich der Gedankenaustausch gemeint ist. |
Fehlender Augenkontakt Adressaten fühlen sich nicht angesprochen. |
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Sinnvolle Mimik, Gestik Körpersprache muss mit Aussage übereinstimmen. Gesicht dem Zuhörer zuwenden. |
Starres Kommunizieren z.B. abgewandtes Gesicht. Extrem: falsche Mimik oder Gestik: z.B. Lächeln während einer traurigen Botschaft. |
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Aktives Zuhören Mitdenken. "Mehr zuhören als reden - solches lehrt uns die Natur: sie versah uns mit zwei Ohren, doch mit einer Zunge nur" - Gottfried Keller. |
Mangelnde Aufmerksamkeit Egozentriker sind schlechte Zuhörer. |
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Begeisterung Geistige Präsenz, Frische. |
Müdes Kommunizieren Mangelnde Spannkraft (eventuell durch Routine, fehlendes Lampenfieber). |
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Bekanntes und Neues mischen Sowohl Redundanz als auch Innovation sind wichtig. |
Monokultur Nur Neues - Zuhörer schaltet ab. Nur Bekanntes - Zuhörer langweilt sich. |
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Fachausdrücke erklären Keine Fremdwörter oder Abkürzungen, die dem Zuhörer nicht bekannt sind. |
Fremdwörter |
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Guter Aufbau Gliederung ordnet die Gedanken. Sprachliche Gliederung durch Pausen, Betonung, Zäsuren. |
Wirres Drauflosreden Themen oder Informationen, die der Zuhörer nicht zuordnen kann. |
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Aufhänger als Start Interesse wecken. |
Weltfremder Einstieg Entfremdet genauso wie der "Schluss ohne Ende". |
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Wiederholungen z.B. "Ich bin einverstanden mit Herrn Meier - er hat vorhin gesagt, das Projekt könne nicht finanziert werden, weil die Steuereinnahmen zurückgehen. Trotzdem..." |
Unrealistische Annahme über Kurzzeitspeicherung z.B. "Ich bin einverstanden mit Herrn Meier, trotzdem ..." Der Zuhörer hat die Aussage vergessen oder weiss nicht, welche Aussage gemeint ist. |
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Angemessene Sprachebene Publikumsvorwissen in Betracht ziehen. Gemischtes Publikum. |
Falsche Stilebene Kühner Griff in Trickkiste der Fachwörter oder statussymbolisches Reden hemmt Verstehen. Modewörter, Technokratensprache, Parteichinesisch. |
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Mundart und Standardsprache sauber trennen. z.B.: Beitrag in Mundart, Zitat in Schriftsprache. |
Gemisch von Schriftsprache mit Mundart. |
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Saubere Sprache. |
Sprechmarotten. Beispiele: "Ahh","Hm","Oder", "Also". |
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Gesprächspartner ausreden lassen Warten und Schweigen können. |
Unterbrechen der Gesprächspartner Lauern auf Stichwort, um memorierten eigenen Beitrag einzubringen. |
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Dialoge Gleichberechtigter Austausch von Meinungen. |
Monologe töten Kommunikation. |
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Erst reden, wenn Adressaten zuhören |
Reden, bevor die Adressaten zuhören |
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Zuhörer ansprechen Im Gespräch: Die Partner mit dem Namen ansprechen. |
Zuhörer nicht ansprechen Verschlechtert Kommunikationsatmosphäre. |
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Beim Thema bleiben |
Vom Thema abschweifen |
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Meinungen begründen. Klare, einleuchtende Argumente mit Fakten belegen. |
Unklare Argumente Was nicht einleuchtet, wird nicht aufgenommen. |
| Keine persönlichen Angriffe |
Persönliche Angriffe Der Angesprochene will nicht mehr verstehen. Es kommt zu Missverständnissen. "Reptilienhirn" wird aktiviert. |
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Fragen stellen Ermuntert Partner, sich selbst darzustellen. | Desinteresse am Partner |
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Angesprochene ernst nehmen |
Über Parter lustig machen. |
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Positiv formulieren Beispiel: "Bitte Gehweg benutzen" |
Negativ formulieren. Beispiel": "Rasen betreten verboten!" |
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