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| Bilder eines Fussballspiels von Bayern gegen Real dokumentieren schlimme Sekunden des Profifussballers Oliver Kahn als ihm ein Ball durch die Arme schlüpft. Die Bilder sind Anschaungsmaterial in Sachen Körpersprache, sowie der Unbarmherzigkeit der Medien beim Kommentieren des Torhüterfehlers. Der Fall veranschaulicht auch, wie nahe Erfolg und Niederlage beieinander liegen können. |
Die unten zu sehenden Bilder sprechen für sich.
100 Millionen Zuschauer haben diese Szenen live am
Bildschirm mitverfolgen können.
Die Aufnahmen veranschaulichen, was emotionale Reaktionen
auslösen können. Oder wie Körpersprache mehr
sagen kann als Worte. Die Bilder lösten Medienreaktionen aus,
die den Rahmen eines üblichen Psycho-Krieges sprengen.
Kahn wurde ""la bestia negra" oder als "das Gesicht des Bösen"
bezeichnet. Der berühmte Sportler wurde nach dem Spiel
persönlich abgeschossen.
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| Nachtrag vom 18. März, 2004 Nachdem Kahn wegen Rasens den Führerschein abgeben musste, übernahm seine Freundin Verena Kath das Steuer. Wie die Klatschmedien sofort zu berichten wussten: Die 21-jährige Blondine setzte den 450-PS-Schlitten im Rückwärtsgang gegen eine Mauer einer Tiefgarage. Kahn bestätigt: "Ja, das stimmt", sagte er der Münchner "tz". Allein an dem Wagen sei ein Schaden von rund 20'000 Euro entstanden. Der ramponierte Audi RS 6 werde repariert, sagte der Torhüter, der seit 9. März wieder im Besitz seiner Fahrerlaubnis ist. Verena Kerth selbst wollte sich zu dem Malheur nicht äußern. Ihr Agent entschuldigte sich gegenüber der "tz": "Sie hat momentan sehr viel zu tun". |
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Nachtrag vom 30. März, 2004
"Wurstsprache" der Bildzeitung vom 30. März, 2004:
Diese deutsche Elf hat als größte
Wurst-Truppe aller Zeiten
Fussballgeschichte geschrieben. Das fürchterliche, peinliche,
schändliche 1:5 in Rumänien hat den guten Ruf des
deutschen Fußballs schwer ramponiert. 48 Tage vor dem
EM-Start lässt diese Mannschaft das Schlimmste befürchten.
Rudi, wir haben diese Wurst-Truppe satt!
Eine Elf, die sich so wehrlos abschlachten
lässt, schlug nicht nur den 6.92 Millionen ZDF-Zuschauern
übel auf den Magen.
DFB-Boss Gerhard Mayer-Vorfelder zerknirscht: Das hatte nichts mit
Einstellung zu tun. Es war keinerlei Abstimmung in der Viererkette und
es sind Fehler passiert, die schlimm sind.
Der Präsident meint:
Diese Elf kann es einfach nicht besser. Sie
ist eben so furchtbar schlecht.
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Allen voran die Routiniers Carsten Ramelow (46 Länderspiele) und Jens
Jeremies (52 Einsätze), die in der Abwehrkette derart
desaströs rumrumpelten, dass den
zweitklassigen Rumänen (nicht für die EM qualifiziert)
in 23 Minuten vier Treffer gelangen. Ober-Wurst
Ramelow tat die Ober-Pleite ab:
Das muss man so schnell wie möglich vergessen.
Dabei müsste gerade für ihn dieser Abend unvergesslich bleiben.
Sicher ist: Die Fans vergessen diese Pleite
nicht so leicht.
Aber auch die anderen (alle bis auf Kahn)
eine Katastrophe.
Was soll nur aus der deutschen Nationalelf werden?
Spätestens am 24. Mai muss Völler sein 23-köpfiges
Aufgebot benennen. Klar ist: Mit dieser
Wurst-Truppe sind wir ein
gefundenes Fressen
für jeden Gegner.
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Oliver Kahn in seinem 67. und bittersten
Länderspiel. 4 Gegentore in 23 Minuten.
Unglaublich, unfassbar, unterirdisch.
Kahn: Ja, wir sind regelrecht
abgeschlachtet worden. Ich kam mir vor
wie in einer Schießbude.
Für dieses Spiel gibt es keine
Entschuldigung. Die paar Minuten im Bus brauchte ich, um mich zu sammeln.
Und dann deutet Kahn düster an: Ich werde Konsequenzen daraus ziehen.
Ich habe keine Lust mehr, für so etwas den Kopf hinzuhalten. Aber
ich bin selber schuld. Ich hatte auch ein Verletzungsproblem am Knie,
hätte gar nicht spielen müssen. Ich wollte es, weil ich kein
Verpisser bin.
Eine indirekte Anklage gegen Torwart-Rivale Lehmann (Rücken),
Nowotny (Knie), Baumann (Wade), die sich im 2-Stunden-Takt vor dem Spiel
gedrückt hatten.
Kahn: Am besten tue ich so, als hätte es die Nacht von Bukarest
nie gegeben. Doch es hat sie leider gegeben, die
historische Schande!
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Nachtrag vom 10. Mai, 2004: Kahn in der Krise. Kahn hat sich von seiner Freundin Verena Kerth getrennt, mit der er ein Jahr lang liiert war. Auch im Tor passieren immer häufiger Fussball-"Titan" Oliver Kahn steckt in einer Krise. "Ich finde keine Ruhe mehr" gibt der Keeper des FC Bayern und der Nationalelf seine Überforderung zu. "Bei mir ist der Punkt erreicht, wo meine Konzentrationsfähigkeit anfängt zu leiden. Mir fängt an, alles über den Kopf zu wachsen." sagte Kahn der Münchner Zeitung "tz". |
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Nachtrag vom 20. Juli, 2004:
"Bild am Sonntag"-Chefredakteur bittet Kahn um Entschuldigung wegen
falschen Berichts Der Chefredakteur der Zeitung "Bild am Sonntag", Claus Strunz, hat Oliver Kahn wegen eines falschen Berichts über das Privatleben des Nationaltorwarts um Entschuldigung gebeten. In dem Artikel "Erst Liebesnacht, dann Scheidungsschlacht" hatte die "Bild am Sonntag" berichtet, Kahn habe sich unmittelbar nach einem Urlaub mit Frau Simone mit seiner Ex-Geliebten Verena getroffen. Vor Strunz Entschuldigung hatte der Bayern-Keeper den Bericht zurückgewiesen und der Zeitung rechtliche Schritte angedroht. |
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