Drohnen haben sich in der Ukraine als ässerst effektiv erwiesen.
Teure Waffensysteme wie moderne Kampfpanzer werden mit billigem "Spielzeugen"
ausgeschaltet. Man sah im Fall von
Aufklärungsdrohnen, wie schnell die Technologie fortschreitet. Das
Hermes Hightech Drohnen Desaster zeigt auch, dass teure Systeme heute immer weniger Sinn machen.
Improvisation, Adaptation wäre gefragt. Heute müsste ein WK Soldat jedes Jahr
neu dazulernen. Warum soll man solche Flexibilität nicht trainieren.
Wer Militärdienst geleistet hat, der weiss, wie langsam das Militär in Sachen
Technologie vorwärts macht. Wie lange hatte man noch das Feldtelephon Modell 1950
benutzt? Und die Soldaten mussten noch Jahrzehnte nach der Einführung einen Kurs machen,
um das zu gebrauchen. Heute muss man sich auch in Sachen Kommunikation schnell umstellen
So werden Messenger Aps wie Whatsapp im Militär verboten. Es wird auf den
Schweizer Hersteller Threema gesetzt.
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Schweizer Firmen sollen hierzulande Drohnen für
die Armee produzieren, diese soll zudem den Umgang mit modernen Waffen
lernen. Zwei Ziele, mit denen sich die "Task-Force Drohnen" seit dem
vergangenen Sommer beschäftigt. Gegenüber der "NZZ am Sonntag"
gibt Armasuisse, das Bundesamt für Rüstung, preis: 47 Millionen
Franken hat die Task-Force bis im Jahr 2027 dafür zur Verfügung.
Der Plan Dem Bericht zufolge sollen bereits bestehende Drohnentypen so
umgebaut werden, dass sie mit kleinen Sprengsätzen Ziele im Umkreis
von zehn Kilometern bekämpfen können. Damit auch Ziele in
mehreren hundert Kilometern Entfernung bekämpft werden können,
sollen zusätzlich Trägerplattformen hergestellt werden, die
die Angriffsdrohnen transportieren können. Wie viele Kriegsmittel
dieser Art genau beschafft werden wollen, wurde noch nicht kommuniziert.
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Der Chef der "Task-Force Drohnen" und stellvertretende Rüstungschef,
Thomas Rothacher, meint, bei der Planung müsse man flexibel
bleiben. "Die Technik macht in kurzer Zeit gewaltige Sprünge. Was
heute funktioniert, ist morgen schon veraltet."
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