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www.rhetorik.ch aktuell: (12. Mar, 2025)

Martin Pfister ist neuer Bundesrat

Rhetorik.ch Artikel zum Thema:
Martin Pfister heisst der neue Bundesrat. Nach zwei Wahlrunden wurde er mit 134 Stimmen gewählt.

Im ersten Durchgang fehlten ihm nur 1 Stimme zum absoluten Mehr. Ich behaupte: Er hat dank der Stimmen bei den Sozialisten gewaltig aufgeholt und damit das Rennen gemacht. Im Unterschied zum Favoriten Ritter setzt er sich für den umstrittenen EU Rahmenvertrag ein. Ob er tatsächlich zum EURO - Turbo wird, bezweifle ich. Sein Bekenntnis zur EU bei der SP könnte auch Taktik gewesen sein. Es wird vermutet, dass Pfister viele Stimmen geholt hat bei all jenen, die den dominierenden Ritter nicht wählen wollten. Ich traue aber dem neuen Bundesrat zu, die zahlreichen Mängel im VBS, die Amherd hinterlassen hat, systematisch aufzuarbeiten.

Aus 20 Min: Welche Aufgabe sollte der neue VBS-Vorsteher priorisieren?
Im Grunde muss der Chef VBS das Chaos von Frau Amherd aufräumen. Das ist keine leichte Aufgabe! Schaffhauser Nachrichten kommentiert:
Kaum gewählt, pustete Bundesrat Martin Pfister vor dem Bundeshaus schon in eine Posaune. Seine Guggemusik Snäfuu war vorbeigekommen, und Pfister liess sich nicht lange bitten. Schweizerischer geht nicht. Und das gilt insgesamt für die Wahl des Zugers. Dass sich das Parlament für den besonnen auftretenden Aussenseiter statt für den angriffigen Haudegen Markus Ritter entschieden hat, ist eine gute Nachricht. Die Kollegialität im Bundesrat krankt derzeit, und ein Selbstdarsteller wie Ritter wäre da kontraproduktiv. Und einen weiteren Landwirt braucht es auch nicht.

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