Trusted Flaggers sind "Vertrauenswürdige Hinweisgeber". Sie besteht aus
einer Gruppe von "Experten", die illegale Online-Inhalte wie Hetze
oder terroristische Inhalte aufdecken sollen und diese dann meldet und die Platform
zwingt, diese Inhalte rauszunehmen.
Es ist ein Teil des Digital Services Act (DSA) der EU. Die Regelung ist nun
schon mehr als ein Jahr in Kraft. Die Regelungen gehen zum Teil sehr weit:
"Daten Sicherheit", "Illegale Rede", "Intellektuelle Rechte", "Negative Effekte auf
Wahlen", "Gewalt", "Pornographie", "Betrug", "Risiko für öffentliche Sicherheit",
"Einschüchterung".
Quelle.
Die Probleme mit solchen Mechanismen sind offensichtlich. Damit "Zensoren"
auch glaubwürdig sind, braucht es Transparanz. Wer kontrolliert die Zensoren?
Wie werden die Worte interpretiert?
Es gibt auch praktische Probleme: durch Fluten von "Take down" notices können
kleinere Foren die Möglichkeit genommen werden, zu funktionieren.
Wenn PR Profis einmal herausgefunden haben, wie man
solche Zensurstellen gebrauchen kann, um unliebsame Konkurrenz auszuboten,
oder wenn Politiker lernen, damit andere politische Gruppen kontrollieren, dann
wird es problematisch. Takedown Requeste könnten immer auch politisch oder
ideologisch motiviert sein. Am Wesentlichsten aber die Einschränkung der
Freien Rede. In den USA waren viele schockiert, als ein 60 Min Fernsehsendung
aufdeckte, wie weit die Zensur in Europa bereits geht
und wie stolz die Zensoren sind, dass sie eine solche Macht haben.
Die Virale Sendung von 60 Minuten und die
Rede von JD Vance in München illustrieren das;