Zelesky ist im Weissen Haus. Was für ein Spektakel.
So etwas hatte man kaum gesehen.Trump und Zelensky haben eine heftige Diskussion.
Es ist eine neue Art der Diplomatie. Trump sagt Zelesksy: "Du hast nicht die guten
Karten im Moment".
Auf Neutrality Studies kommentiert Pascal Lottaz
(aus Friburg in der der Schweiz und heute Professor am Waseda Institute for Advanced Studies in Tokyo,
über diese ungewöhnliche Art der "Diplomatie": Für Trump sei es vor laufender Kamera der
schnellste Weg gewesen, seine Position klarzumachen. Der Set-up ist brutal für den eher kleinen Zelensky, der
auf dem grossen Stuhl fast versank. Die Kameras liefen, es gibt kein Podium. Zelensky wurde öffentlich in
die Ecke gedrängt. Zelensky hatte keine Wahl. Er musste den Gast angreifen um zu Hause nicht schwach auszusehen.
Beispielloser Schlagabtausch in Washington:
Am Freitag kam es zum Eklat im
Weissen Haus: US-Präsident Donald Trump und Ukraine-Präsident
Wolodimir Selenski gerieten mit Blick auf den Krieg vor laufenden Kameras
heftig aneinander. Die wichtigsten Punkte
Trump warf Selenski unter anderem mangelnde Dankbarkeit für die
US-Militärhilfe angesichts des russischen Angriffskrieges vor.
US-Präsident Donald Trump hat Wolodimir Selenski damit gedroht,
die Ukraine im Kampf gegen Russland im Stich zu lassen, sollte es nicht
zu einer Einigung mit Kremlchef Wladimir Putin kommen.
"Ich finde es respektlos von Ihnen, ins Oval Office zu kommen und zu
versuchen, vor den amerikanischen Medien zu verhandeln", mischte sich
Vizepräsident JD Vance ins Gespräch ein.
Der ausgehandelte Rohstoffdeal, für dessen Unterzeichnung Selenski
angereist war, wurde nicht unterzeichnet.
Donald Trump beendete das Treffen vorzeitig, Selenski reiste ab.