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www.rhetorik.ch aktuell: (18. Jan, 2025)

Drohnen Probleme

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Der Rücktritt von Viola Amherd war sicher auch mit Beschaffungsproblemen in der Armee verbunden. Die Schweiz hatte 6 Hermes 900 Dronen von der Israelischen Firma Elbit gekauft, die aber nicht eingesetzt werden können, weil Programmierung fehlt, die etwa Paragliders ausweichen kann. Die Firma RUAG muss diese Probleme nun ausbügeln. So müssten die Dronen nun von einem Helikopter begleitet werden. Es ist natürlich Unsinn, wenn jeder Dronenflug mit Helikoptern begleitet werden müsste. Das Schweizer Parlament hatte im Jahre 2015 die Beschaffung beschlossen. Ob die Dronen je einmal eingesetzt werden können, ist nicht klar und fraglich. Die Entwicklung von Dronen Technologie ging sehr schnell. Schneller als die Mühlen der westlichen Militärbürokratie drehen können. Die esten FPV Dronen kamen um die Jahre 2010 auf. Die Technologie hat unglaubliche Fortschritte gemacht und ist nun schon ein Game changer im Krieg.
Es fragt sich, ob für Aufklärungszwecke nicht auch billige Enterprise Dronen eingesetzt werden könnten. So könnte man ein paar hundert Matrice 350 RTK kaufen (insgesamt ein paar Millionen Franken). Eine solche Drone kann eine Stunde fliegen, bis auf 7 km Höhe gehen und auch bei Nacht und Regen fliegen. Mit ein paar Dronen könnte rotierend ein fast ununterbrochener Betrieb an einem Ort gewährleistet sein. Für eine Hermes (10 Millionen Franken) könnten ein paar Hundert Dronen gekauft werden. Statt den 10 Hermes Dronen könnten Tausende von kleinen Dronen im Betrieb sein. Die Flotte wäre sofort einsetzbar und können auch ständig erneuert werden. Kleine Dronen bilden auch kaum eine Gefahr für Gleitschirmflieger und haben schon meist eingebaute Intelligenz, um Kollisionen zu vermeiden.

Man müsste auch die Kritik von Markus Reisner am westlichen Militär in Betracht ziehen. Der Krieg in der Ukraine hat gezeigt, wie teures Kriegsmaterial von relativ billigen Dronen zerstört werden kann. Wäre es dann nicht auch sinnvoll, die Truppe mit der modernen Art von Kriegsführung vertraut zu machen? Eine Spezialtruppe könnte sich auf FPV Drohenbau, Austattung und Flug spezialisieren. Ein Fokus läge bei Improvisation und Kreativität. Wie kann man billige Hobby oder Fotodronen modifizieren, um sie als Waffen einzusetzen? Die Schweiz hat Tradition mit improvisierten Waffen. Man errinnere sich an die Schlacht von Morgarten, wo Steine und Baumstämme auf die Habsburger geworfen worden sind. Übrigens sind Schwarmdronen schon im Einsatz, wie in China. Dort hat man die Vision schon gesehen, dass ein paar Schwarm von Tausenden kleiner Dronen effektiv sein könnte. Ein Blick Artikel vom letzten Sommer sagt, dass erste Versuche, Kamikazedrohnen zu bauen schon dieses Jahr gemacht wüden.
Pressemitteilung vom 15. Januar, 2025

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