Jaguar wird zum Pink Panther. Ein Konzept Wagen "Jaguar Type 00" wurde vorgestellt.
Nicht allen gefällt das klotzige Konzept. Die Firma versucht sich mit einem
massiven Rebranding.
Das Medienheft will unerwartet und dramatisch sein. Noch ist das Auto nicht zu
kaufen. Es verspricht eine Reichweite von 770 km und soll in 15 Minuten halb geladen
sein. Die Firma scheint alles auf eine Karte zu setzen. Bis jetzt ist der Kommentarton
skeptisch.
Eine
Nachtrag vom 7. Dezember: Analyse vom Christain Rieck: die Strategie, sich aus
einem Schlamassel rauszukriegen, in dem man auf volles Risiko
geht und sich neu erfindet kann Sinn machen.
Jaguar hatte Probleme. Der Hype könnte neue Kundengruppen
ansprechen. Der Beifall von Gruppen, die das Auto nicht kaufen
können. Ein anderes Problem ist, dass mit Politischen Statements,
die alten Kunden vor den Kopf gestossen werden. Man will sie nicht mehr
als Kunden. Die Folge wird sein, dass die alten Autos nicht mehr
verkauft werden. Bisher gibt es aber einfach nur
Designstudien. Ein anderes Problem ist, dass die neue Ware auch noch
geliefert werden muss. Das kann noch Jahre dauern, denn der Weg
von einem Konzept zu einem verlässlichen Produkt ist hart:
da gibt es Sicheheits, Produktions und auch Ergonomische Faktoren
die in Konzeptstudien nie eingehen. Rieck erwäht auch, dass
Umpositionierungen nicht immer schlecht sind. Ein Beispiel war
Jägermeister, wo man das Konzept beigehalten hat, aber mit
Humor die Marke cool gemacht hat. Trotzdem aber noch die alten
Kunden behalten konnte. Bei einem Auto wie Jaguar gehört auch eine
emotionale Verbindung mit dem Auto eine Rolle. Die radikale Umpositionierung
hat da viele alte Kunden verärgert.