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www.rhetorik.ch aktuell: (25. Mai, 2024)

Susanne Wille neue SRF Direktorin

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Nau: Susanne Wille wird neue SRG-Direktorin
Susanne Wille heisst die neue SRG-Generaldirektorin. Die ausserordentliche Delegiertenversammlung der SRG wählte die 50-jährige Journalistin am Samstag in Bern zur Nachfolgerin von Gilles Marchand. Wille tritt auf 1. November 2024 die Nachfolge von Gilles Marchand an, der seinen Rücktritt im laufenden Jahr angekündigt hatte. Die gebürtige Aargauerin ist vielen Fernsehzuschauenden als Moderatorin der Nachrichtensendung "10vor10" in Erinnerung. Über 20 Jahre stand Wille in diversen SRF-Sendungen vor der Kamera und leitet seit vier Jahren die Kulturabteilung von Schweizer Radio und Fernsehen. Sie ist Mitglied der Geschäftsleitung. Auf die neue SRG-Generaldirektorin kommen zahlreiche Herausforderungen zu. "Stehenbleiben ist keine Option", sagte Wille am Samstag nach ihrer Ernennung. Die Herausforderungen für die Zukunft seien da, sie sehe aber auch viele Chancen. "Ohne sorgfältigen Journalismus gibt es keine starke Demokratie" Sie werde zuhören und verstehen wollen, führte Wille aus. Das Unternehmen SRG werde sich verändern. Sie werde ihre ganze Erfahrung in ihre neue Aufgabe einbringen und neue Perspektiven erschliessen.
Susanne Wille, wird einige harte Nüsse zu knacken haben:
  • Weniger Einnahmen: Die SRG nahm 2030 140 Millionen Franken durch TV- Werbung. Vor zehn Jahren waren es noch über 100 Millionen mehr. Künftig wanden noch mehr Werbegelder ins Internet. Die Forderung nach einem kompletten Werbeverbot steht im Raum.
  • Der Kampf um Gebühren: Die Halbierungsinitiative ist die grösste Herausforderung für die SRG. Private sollen statt 335 nur noch 200 Fr. pro Jahr zahlen müssen. Falls die Initiative angenommen wird, bricht der SRG die Hälfte des Budgets weg. Selbst wenn die Initiative bachab geschickt würde, geht der Kampf um Gebühren weiter. Der Medienminister Rösti will die Abgabe auf 300.- Franken senken.
  • Das Dilemma mit den Privaten: Heute arbeiten die meisten Redaktionen multimedial. Den Printredaktionen fehlt das Geld, Audio und Videokanäle aufzubauen. Will die SRG dorthin, wo sich das Publikum informieren und unterhalten will, muss sie ins Internet. Die privaten Verleger beklagen, die SRG dringe mit ihrem online Angebot in einen Bereich, der von ihnen bereits gut bedient wird. Die SRG habe zudem einen grossen Vorteil, weil sie kein Abos verkaufen müssen.



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