
Im Bistro und Clublokal des FC Toessfeld ist ein Kunstwerk von Maureen und Stefanie Kaegi zu sehen.
Die Dekoration in Blau mit Namen Circuit Flow soll 28'000 Franken gekostet haben. Über Mangel an Interesse müssen
sich die Künstler keine Sorgen machen. Die Wand und Deckenmalerei wurde schon berühmt.
Dank eines Shitstorms. "Ist das Kunst oder kann das weg"?
Man sich tatsächlich fragen, ob Sportkunst zu Spottkunst geworden ist.
Auf 20 Minuten ist die Meinung klar:
Aus
20 Min:
Entstanden ist der "Circuit Flow" durch die Hände der
Künstlerinnen Maureen und Stefanie Kägi, welche sich nun zu
Wort melden. Gegenüber dem "Landbote" erklärten die Schwestern,
welche Gedanken und Ziele hinter ihrer Projektidee stecken. Ein Foto von
sich würden die Frauen nicht in der Zeitung sehen wollen, da sie
"einem Shitstorm grösseren Ausmasses" ausgesetzt seien und mit
Hasspostings und sexistischen Äusserungen zu leben hätten.
Arbeit noch nicht fertiggestellt Konfrontiert mit der Kritik des Vereins,
welcher das Werk ablehnt, sagen die Künstlerinnen: "Sollten
die Fussballer des FC Tössfeld unsere Arbeit nicht mögen,
bedauern wir das natürlich." Doch hätten die Künstlerinnen
während ihrer Arbeit viel Besuch von Jugendlichen bekommen, welche
positives Feedback abgegeben hätten.
"Bedenklich" fänden Kägi und Kägi, wie ihre - noch nicht
fertiggestellte Arbeit - bereits von den Medien beurteilt worden sei. So
fehle noch der Boden, ebenso das Mobiliar und die Clubutensilien. "Nach
der Fertigstellung des Bistros sind wir für Kritik offen und arbeiten
gern an gemeinsamen Lösungen mit", so die Künstlerinnen.
Ein paar Kommentare auf 20 Minuten:
- Man kann es drehen und wenden wie man will. Dieses Projekt ging in die Hose!
- Ich hätte das für den halben Preis gemacht
- warte mal! ... es ist noch nicht fertig
- Hätten meine Jungs mindestens genauso gut gemacht und nur eine Tüte Gummibärchen verlangt.
- Meine kleine Tochter hätte das Gratis gemacht.
- Lasst doch das nächste mal das Haus zur Besetzung freigeben und stellt ein paar Farbdosen hin.
- Sorry, ich glaub eher es ist ein soziales Experiment so nach dem Motto "was kann man allen als Kunst verkaufen".
- Ein Neuanstrich ist nötig
- Nicht mal Kilimaaktivisten würden sich an dem Ding festkleben wollen.