Eine Geschichte, die an Rambo I erinnert. Ein mit Pfeil und Bogen bewaffneter
Mann hat 4 Polizisten (die in kontrollieren wollten) entwaffnet.
Nun hat er 4 zusätzliche Pistolen und ist immer noch auf der Flucht.
Seit über 24 Stunden wird nach dem Einsiedler mit Ziegenbart,
wie die "Bild" ihn beschreibt, gesucht. Laut der Polizei sei er sehr
gefährlich und in einem "psychischen Ausnahmezustand". Der
Polizeieinsatz läuft auch in der Nacht auf Dienstag auf
Hochtouren. Mit Hubschrauber, Hundestaffel und Wärmebildkameras wird
nach dem Flüchtigen gefahndet. Die Elitetruppen umstellten am Montag
immer wieder Areale im Wald. Doch von Yves Rausch fehlt bislang jede Spur.
Bürgermeister schliesst Schulen, Kindergärten und Badis Weil er
als gewaltbereit gilt, hat die Suchaktion nun auch Folgen für die
ganze Region. Der Bürgermeister der Stadt Oppenau, Uwe Gaiser, hat
am Montagabend die Schliessung der Schulen, Kindergärten und Badis
angeordnet. Die Bevölkerung wurde zu grosser Wachsamkeit aufgerufen.
Yves Rausch dürfte sich in der Gegend auskennen. Er lebt seit
einigen Monaten im Wald. Laut Anwohnern hatte er sich bis vor einem
Jahr mit Gelegenheitsjobs durchgeschlagen. Dann wurde seine Wohnung
zwangsgeräumt, weil er seine Miete nicht bezahlte. Seither hat
Rausch keinen festen Wohnsitz mehr. Erst habe er in seinem Auto gehaust,
das er beim lokalen Schwimmbad parkierte. Dann bezog er eine Hütte
in der Gartensiedlung in der Nähe des Waldes, wo die Beamten am
Sonntag nach einem Notruf auf ihn trafen.
Während die Menschen
im Schwarzwald gebannt den Polizeieinsatz mitverfolgen, werden immer
mehr Details zum "Wald-Rambo" publik. Yves Rausch war nicht bloss ein
friedlicher Waldmensch. Er ist laut "Bild" mehrfach vorbestraft. Sein
Strafregister umfasse Dutzende Einträge.
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