Diskuswerfer Christoph Harting hat sich mit
seinem Verhalten nach seinem Sieg in Rio viel Kritik eingehandelt.
Siehe Persönlich Artikel:
als die deutsche Nationalhymne gespielt wurde, pfiff er
vor sich hin, hielt die Arme verschränkt und machte Scherze.
Ausserdem weigerte er sich, nach dem Sieg mit deutschen Reportern zu sprechen.
Christoph Hartin hat sich entschlossen, die Medien links liegen zu lassen.
Er blamierte sich mit seinem Benehmen. Nun muss er eventuell auch noch
dafür bezahlen:
20 Min:
Der Shitstorm liess nicht lange auf sich warten, nachdem Christoph Harting
auf dem Podest im Olympiastadion von Rio de Janeiro eine skurrile Show
abgezogen hatte. Der 25-Jährige hatte während der deutschen
Nationalhymne die Arme verschränkt, Grimassen geschnitten,
geschunkelt und gepfiffen. Später gab er sich zwar reuig und
entschuldigte sich für sein Gebaren, das gemeinhin als respektlos
taxiert wurde. Vergessen ist der Vorfall deswegen aber längst nicht.
Umfrage Finden Sie es in Ordnung, wenn man während einer Hymne
herumhüpft und Faxen macht?
Wie die "Welt am Sonntag" berichtet, droht dem Olympiasieger ein
juristisches Nachspiel. Eine Privatperson hat gegen den Angehörigen
der Bundespolizei Anzeige erstattet. Dies bestätigte Jochen Maron,
Leiter der Bundespolizeisportschule in Kienbaum und Vorgesetzter von
Harting.
Zudem soll ein internes Verfahren bei der Bundespolizei eingeleitet
werden. Dies sagte Maron zwar nicht direkt, äusserte jedoch:
"Ich stehe dem Verhalten von Christoph Harting sehr kritisch
gegenüber. Dieser Vorfall wird in jedem Fall noch nachbereitet."