Salt heisst "Salz". Ein ziemlich generischer Name. Die Umtaufe von Orange
nach Salt hatte viel gekostet. Es gibt auch ein Brillenhersteller Salt Optics,
sieht darin eine Markenverletzung.
Aus dem
Tagi:
Ähnlicher Name, ähnliches Logo. Der Mobilfunkanbieter Salt sieht
sich mit einem Markenrechtsstreit konfrontiert. Der US-Brillenhersteller
Salt Optics hat im Dezember eine Widerspruchsklage eingereicht gegen
die Bildmarke beziehungsweise das Logo von Salt.
Aus
20 Min
Das Telekomunternehmen hatte sich vergangenes Jahr von Orange auf Salt
umgetauft - und sich dabei auch ein neues Logo verpasst. Der Schriftzug
"Salt." hat nun Salt Optics auf den Plan gerufen - denn das Logo des
Brillenherstellers ist gleich aufgebaut.
Salt-Sprecherin Therese Wenger bestätigte auf Anfrage der
Nachrichtenagentur sda eine entsprechende Meldung der "Sonntagszeitung".
Sie zeigt sich aber zuversichtlich, den Streit zu gewinnen: "Der
Widerspruch ist unseres Erachtens klar unbegründet, da die Marke,
auf die sich der Widerspruch von Salt Optics stützt, nur für
gänzlich andere Waren geschützt ist."
Salt sehe keinerlei Überschneidungen der gegenwärtigen
und geplanten Geschäftstätigkeiten mit den von der Salt
Optic für ihre Marken beanspruchten Leistungen. "Es liegt somit
keine Markenverletzung vor und entsprechend sehen wir dem Ausgang des
Widerspruchverfahrens gelassen entgegen."
Laut der "SonntagsZeitung" vertreibt Salt Optics seine Produkte auch
in der Schweiz bei 16 Brillenhändlern. Wenn die Klage abgewiesen
werde, kann die US-Firma Salt auch wegen unlauteren Wettbewerbs vor
Gericht ziehen.
Der Namenswechsel von Orange zu Salt hat das Unternehmen 40 Millionen
Franken gekostet. Mit dem Wechsel wollte sich Salt Lizenzzahlungen
für die Marke Orange von bisher jährlich 20 Millionen Franken
an den ehemaligen Besitzer France Télécom sparen, dem die
Marke gehört.
Ein Leser vermutet:
Wohl eher nur ein Marketing-Schachzug des Brillenherstellers
etwas bekannter zu werden in der Schweiz.