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www.rhetorik.ch aktuell: (13. Apr, 2011)

Guttenberg wieder in den Medien

Rhetorik.ch Artikel zum Thema:
Wiederum gelangt Guttenberg in die Schlagzeilen. Obschon es offensichtlich ist, dass es in Guttenbergs Doktorarbeit zu viele Plagiate hat, besteht die Chance, dass der ehemalige Verteidigungsminister mit einem blauen Auge davon kommt. Etwas anderes gibt zu denken: Wenn Guttenberg früher versprochen hat, er werde alles tun, dass die Sache offengelegt werde und nun alles versucht, den Untersuchungsbericht der Universität zu verhindern, so hat damit die Glaubwürdigkeit verloren. Wenngleich der Kelch nach juristischen Kriterien am Plagiator vorbeigehen sollte, er hat bereits davon getrunken.

Der Anwalt von Guttenberg hatte ihm einen Bärendienst erwiesen, dass der Veröffentlichung des Berichtes entgegengewirkt wird.

Leider wurde der PR Fehler zu spät bemerkt. Denn diese Meldung brachte die Geschichte wieder in die Medien. Erst heute wurde das dementiert. Quelle:
Der frühere Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg will nicht gegen die Veröffentlichung des Gutachtens zu seiner Doktorarbeit vorgehen. Zwar würde eine Veröffentlichung der Untersuchung in der Plagiatsaffäre Guttenbergs Persönlichkeitsschutz berühren, teilten seine Anwälte am Mittwoch in Berlin mit. "Gleichwohl stimmt unser Mandant der Veröffentlichung der Kommissionsergebnisse zu", stellten sie klar. Die Anwälte Alexander Graf von Kalckreuth und Klaus Leipold betonten, Guttenberg habe eine Klage gegen die Veröffentlichung des Gutachtens der Universität Bayreuth weder "angedroht noch eingereicht". Den Eindruck, Guttenberg gehe gegen die Veröffentlichung vor, schoben die Anwälte auf "missverständliche und teilweise falsche Medienberichterstattungen".

Nachtrag vom 16. April, 2011: Guttenberg bestreitet Plagiatsvorwurf in einer Stellungsname für die Uni Bayreuth.

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