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www.rhetorik.ch aktuell: (01. Feb, 2010)

Der Blickwinkel beeinflusst

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Autor unbekannt.
Diese Illusion illustriert Adaption.

In der Mitte sehen Sie eine neutrale Animation. Die Tänzerin dreht nach rechts oder links. In welche Richtung sie sich dreht, hängt aber vom Standort ab.

Sieht der Zuschauer mehr nach rechts, dann dreht sich die Tänzerin in der Mitte nach rechts. Wenn man nach links schaut, dann dreht sich die Tänzerin in der Mitte nach links.

Es ist der persönliche Blickwinkel, der die neutrale Position nicht mehr neutral macht. Das Bild ist eine Allegorie für die Tatsache, dass die eigene Haltung von rechts oder links beeinflusst werden kann. Je nach Blickwinkeln sieht ein Thema anders aus.


Bei verschiedensten Kommunikationsprozessen (Argumentation, Verhandlungen, Diskussionen, Streitgesprächen) lohnt es sich, die Position einmal bewusst zu wechseln. Wer Sachverhalte oder Probleme aus der Perspektive des Gegenübers betrachtet, kann später viel besser Argumentieren, weil er merkt, dass der Wechsel der Optik hilfreich sein kann und Verstädnis hat für die Gegensicht. Indianer kennen die Lebensweisheit: Bevor Du etwas entscheidest, stehe in die Schuhe (Mokassin) des Verhandlungspartners. Sie hatten nämlich erkannt, dass die Fähigkeit des Positionswechsels ein Erfolgsprinzip ist.




Der Thatcher Effekt vom Februar 2005

Thatcher

Fazit: Es lohnt sich immer auch beim Journalismus, beim Argumentieren und Beurteilen die eigene Position zu wechseln. Wer Sachverhalte "ein- sichtig" betrachtet, sieht die Fakten immer ein-seitig, d.h. Der Betrachter ist zwar überzeugt, dass sein Bild (Titel oder Information) richtig ist.



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