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www.rhetorik.ch aktuell: (26. März, 2006)

Rote Köpfe wegen Welttheaterflyer




Quelle: Persoenlich.ch
Die provozierende Werbung des Einsiedler Welttheaters mit einem Flyer, der sich auf den Terroranschlag vom 11. September 2001 bezieht, sorgt weiter für Wirbel. Das amerikanische Konsulat in Bern hat sich eingeschaltet.

Das Welttheater wirbt für seine nächste Aufführung 2007 mit einem provokativen Flyer, auf welchem ein Flugzeug auf das Kloster Einsiedeln zurast. Das sorgte schon in Einsiedeln für Kopfschütteln.


Jetzt hat sich die amerikanische Botschaft in Bern in den Streit eingeschaltet. Der Botschaftssprecher Daniel Wendell hatte von den Theatermachern laut "SonntagsZeitung" eine Erklärung verlangt, in welchem Zusammenhang die Werbung für das Theater zu verstehen sei. Am Freitag habe er Antwort erhalten. Man bespreche nun das weitere Vorgehen.

Der Präsident der Welttheastergesellschaft Peter Kälin gab zwar zu, dass man sich schon gefragt hätte ob das Thema nicht schon "zu stark ausgereizt sei." Andererseits handle das Theater von Ängsten und apokalyptische Stimmungen.



"Einen Denkanstoss wollen wir schon geben, schliesslich planen wir keine Heidi-Aufführung"


sagte Kälin der "SonntagsZeitung". Etwa die Hälfte der Raklamationen an dem Flyer seien negativ Art. Auch beim Welttheater ist man sich uneins über den Flyer:

"Das ist eine Schockwerbung. Das Welttheater ist eine derart erfolgreiche Marke, dass sie darauf verzichten kann",


sagte Ständerat und Vorstandsmitglied Bruno Frick. Zurückziehen will man den Flyer nicht. Rückendeckung hat die Welttheatergesellschaft vom Einsiedler Abt Martin Werlen:

"Die Öffentlichkeit muss sich mit dem Phänomen des Terrorismus auseinandersetzen."




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