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Schröders neuer Job
Gerhard Schröder löste harte Kritik aus, weil er sich als
Aufsichtsratschef der Betreibergesellschaft für die Ostsee-Gaspipeline
einsetzen lässt und angeblich eine Million Jahressalair erhalten
soll. Das Ganze wird als Putinscher Feundschaftsdienst gesehen,
weil Schröder sich noch während der Amtszeit für
dieses Gasgeschäft stark gemacht hatte. Ein Journalist des
Schwarzwälderbotes fragte:
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"Versilbert der Staatsmann a.D. politische Dienste?
Setzten- wieder einmal- beim Lockruf des grossen Geldes,
Verstand und Anstand aus?"
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Der Ruf Schröders steht auf dem Spiel
Die Geschichte mit dem neuen Job Schröders ist gewiss nicht
abgeschlossen. Was uns interessiert:
Wie verhält sich Schröder in dieser unangenehmen Situation?
Letztlich geht es um seinen Ruf.
Die ganze Woche brachen alle deutschen Medien die Thematik.
Es ist nicht nur eine gezielte Kampagene. Es gibt ein grosses Unbehagen.
Er hat ungeschickt gehandelt und gibt den Salair nicht bekannt.
Vor allem, weil er die Gasleitung als Kanzler eingefädelt hatte
und Polen and die Ukraine umgangen hat. Die 1200 lange
Leitung geht durchs Meer von der Russischen Stadt Babayevo
nach Vyborg und dann durchs Baltische Meer nach
Greifswald in Deutschland.
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Spass der Politiker
SPD-Politiker Klaus Uwe Benneter will eine Lanze für Schröder
brechen: Schröders Job sei "im ureigensten Interesse Deutschlands".
Das Pipelineprojekt sei eine Chance, um in der Energieversorgung
und beim Thema Öl unabhängiger zu werden.
Westerwelle:
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Es gehe bei dem Projekt nicht um Öl, sondern um "Gas und Koh-le".
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