Persönlichkieten der Öffentlichkeit laufen Gefahr, dass Sie
im Medienzeitalter unfair, schlecht, oder oft auch mit einer Bösartigkeit
sondergleichen an den Pranger gestellt werden. Es gibt Plattformen,
bei denen sich die lächerlich gemachten Personen nicht verteidigen
können:
Bei Grenzbereichen des "Lächerlichmachens"
können sich die Personen nicht wehren, weil eine Klage
erfolglos wäre. Oft ist sogar so, dass ein Protest die
Blosstellung nur wiederholt und verstärkt und
damit kontraproduktiv ist.
(Ein Beispiel war die Haargeschichte
von Schröder.)
Die Praxis macht uns immer wieder bewusst, dass Medienmacher auch ethischen
Grundsätzen, wie zum Beispiel der Kantsche Imperativ (="Goldene Regel")
"Was Du nicht willst, was man Dir tut,
das füg auch keinem Andern zu" unterliegen.
(Quelle: Kant 1785)
Wir sind uns bewusst, dass wir auch mit der Darstelllung auf dieser Seite die Blosstellung
erneut fixieren. Als Lernplattform sind wir jedoch gezwungen,
Fragwürdiges zu veranschaulichen. In der Hoffnung, dass Journalisten
bewusst wird, dass es keine Kunst ist, sich auf Kosten Anderer zu profilieren.
Die Geschichte illustriert auch:
|
Leute der Öffentlichkeit sind immer dem Risiko ausgesetzt,
Medienopfer zu werden. Deshalb lohnt es sich,
Privatheit und Öffentlichkeit klar zu trennen.
|
|