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Roger Schawinski - einer der grössten SRG Kritiker bekommt ein
Sendegefäss beim Schweizer Fernsehen. In der Medienbranche galt
diese Medienmitteilung eine Sensation. Nach 34 Jahren kehrt an den
Ort zurück, wo er seine journalistische Laufbahn begonnen hat.
Fernsehdirektor Rudolf Matter soll sich seit Jahren mit "Schawi" bestens
verstanden haben. Die Rückkehr erstaunt, zumal in den vergangenen
Jahrzehnten ist Schawinski einer der schärfsten Kritiker der
SRG
war. Verliert er damit nun durch die Annahme des Angebots an
Glaubwürdigkeit? Das wird erst die Sendung zeigen. Der erfahrene
Vollprofi ist sich bewusst, dass er mit der neuen Sendung - zu einer solch
schlechten Sendezeit - alles machen muss, um gute Gesprächspartner
zu finden. Und da weiss Roger Schawinski gut genug , was zu tun
ist. Man muss ihm nichts beibringen. Kritiker vermuten, dass Schawinski
von Roger de Weck gestützt sein könnte, weil er auch ein
Europabefürworter und SVP Gegner ist.
Roger Schawinski muss jetzt nur eines tun: Ein gute Sendung
machen. Als einer der besten Talker im Land ist ihm das zuzutrauen.
Vermutlich wird das Publikum trotz der späten Sendezeit nicht
einschlafen. Wir werden jedenfalls die neue Sendung mit grossem Interesse
verfolgen.
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Blick:
Brillant, eloquent, aber auch gefürchtet:
Radiopionier, Ex-Sat-1-Chef, Radio-1-Gründer und Buchautor Roger
Schawinski wird für Politwirbel sorgen. (Keystone) Brillant,
eloquent, aber auch gefürchtet: Radiopionier, Ex-Sat-1-Chef,
Radio-1-Gründer und Buchautor Roger Schawinski wird für
Politwirbel sorgen. (Keystone) ADV 1: Heute in der Zeitung BLICK ADV 2:
BLICK abonnieren ADV 3: Bequem zum e-BLICK Roger Schawinski (65), der
1974 die legendäre SF-Sendung "Kassensturz" gegründet hat,
aber später wie kein anderer gegen das SRG-Monopol kämpfte,
kehrt zum Schweizer Fernsehen zurück. Der bekannte, aber auch
umstrittene Medienpionier wird ab Herbst eine neue Polit-Talkshow auf
SF#1 moderieren, wie BLICK-Recherchen ergeben haben. Ein mutiger Schritt
des neuen TV-Direktors Rudolf Matter (57), der sich mit dem ehemaligen
Sat-1-Chef Schawinski schon seit vielen Jahren bestens versteht. Ihm ist
es gelungen, den neuen SRG-Chef Roger de Weck (57) von seinem geheimen
Coup zu überzeugen.
Klar ist: Schawinski, der 1979 das erste Schweizer Privatradio, -Radio
24, ins Leben rief, hat jahrzentelange Talk-Erfahrung. Als Moderator von
Sendungen wie "Doppelpunkt" oder "TalkTäglich" wurde Schawinski wegen
seinen knallharten Interviews geliebt. Aber auch gefürchtet. 1999
schlug er den damaligen SVP-Präsidenten Ueli Maurer (60) im Studio
von Tele 24 sogar in die Flucht. Doch wann wird der neue Scha-winski-Talk
ausgestrahlt? Am Freitag will SF in einer Pressekonferenz über das
neue Format orien-tieren. Bereits kommuniziert -wurde, dass ab Herbst
jeweils montags, 22.55 Uhr, nach der Wirtschaftssendung "Eco", eine
neue Sendung geplant ist. Der einzige mögliche Sendeplatz für
Roger Schawinski.
Letzes Jahr hatte Scha-winski, der 2008 mit seinem Radio 1 in
Zürich auf Sendung gegangen ist, seinem Intimfeind und abtretenden
SRG-Generaldirektor Armin Walpen (62) noch in -einer Kolumne geschrieben:
"Du trittst ab, und zwar definitiv. Ich hingegen bin - auch zur eigenen
Überraschung - wieder da." Wie wahr!